Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

Am Jahresende ist Zeit der Bilanzen und der guten Vorsätze. Man stellt sich vor, was man im kommenden Jahr alles besser machen will. Eigentlich sollte man sich die guten Vorsätze aufschreiben, damit man sie Ende Jahr in der persönlichen Bilanz abhaken kann. Doch das ist schon wieder einer dieser Vorsätze, die den Weg zur Hölle säumen. Eigentlich weiss man’s ganz genau und macht’s dann doch nicht.

Hier wenigstens eine Liste angefangener oder zumindest angedachter Blogeinträge, die erst 2013 — oder vielleicht auch gar nie — fertig geschrieben werden:

  • Den Rundgang durch die neue PHZ möchte ich gerne fortsetzen. Leider bin ich mit outdoor indoor outdoor in der Ladenpassage im Sockelgeschoss stecken geblieben.
  • Als die SVP vor einem Jahr das Referendum gegen das Budget der Stadt Luzern, schrieb ich die beiden Einträge Stop the race to the bottom und Die SVP macht aus dem Staat Gurkensalat. Nachdem die SVP der Stadt Luzern auch mit ihrem Referendum gegen die geplante Steuererhöhung grandios gescheitert ist, hatte ich vor, eine Gibsgäbeli-Analyse zu verfassen.
  • Im Herbst sind wir mit dem Voralpenexpress nach St. Gallen gefahren, die Bilder für den Teil II der Hymne auf den Voralpenexpress sind recht schön — nur der Text dazu hat sich nicht von selber geschrieben…
  • Über die Sommerferien im Tessin habe ich einige Einträge verfasst, doch fehlen immer noch zwei, drei schöne Wanderungen, die ich noch nicht verbloggt habe. Schade, denn die Ferienblogs von Frau Frogg und mir bilden die textliche Basis für ein Ferien-Fotobuch, das noch nicht einmal angefangen ist.
  • Bei den Offline-Beiträgen sind zwei angefangene Listen mit Video- und Soundlinks zum Buch 1001 Songs, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist — ein Projekt, das grosse Chancen hat, in Kulturflaneurs ewigen Jagdgründen zu landen.
  • Immer noch offline ist auch ein angefangener Eintrag aus dem letzten — bald vorletzten — Jahr mit dem Titel „Ein Kunstklotz als Werbung für Luxuswohnungen“, den ich schon wegen der Überschneidung meiner Themenbereiche Kultur und Stadtentwicklung unbedingt noch fertigstellen will, aber eben…

… der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. In diesem Sinne wünsche ich allen guten Rutsch und ein glückliches Neues Jahr.

Ein Kommentar zu „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

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  1. bin ich dieses Jahr ja selber etwas wortkarg geblieben. Das vorzeitige Ende unserer Reise veränderte mein Bewusstsein so nachhaltig, dass die Genüsse der Ferien irgendwie vorzeitig entschwanden. Vielleicht nehmen wir uns diesmal nichts so Aufwändiges vor wie beim Türkei-Album! Wir haben ja gelernt, was mit diesen Foto-Alben dereinst geschehen wird – sogar mit solchen, denen man durchaus das Prädikat „künstlerisch wertvoll“ verpassen könnte.

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