Unter Kulturschaffenden ist klar, dass die Halbierungsinitiative fürs Kulturschaffen und vor allem für die Schweizer Filmbranche fatale Konsequenzen hätte und deshalb abzulehnen ist. Am 8. März kommt es darauf an, wer mehr Stimmbürger:innen zu mobilisieren vermag, tatsächlich abzustimmen. Deshalb: Rafft Euch auf und stimmt NEIN zum radikalen Abbau der SRG! Denn nur eine deutliche Abfuhr an die «SRG-Initiative» stoppt den drohenden Abbau des Service Public, den wir in Zeiten von Fake News dringender denn je brauchen.
An den diesjährigen Solothurner Filmtagen wurde jedes Mal lautstark geklatscht, wenn Filmschaffende sich in den Gesprächen vor und nach den Filmen für ein NEIN zur Halbierungsinitiative einsetzten. Denn sowohl die Filmbranche, die ohne die Kooperation mit dem Schweizer Fernsehen viele Filme gar nicht realisieren könnte, als auch das Filmtagepublikum weiss ganz genau, was auf dem Spiel steht: Die Zukunft des Schweizer Films. Wird diese unsägliche Initiative angenommen, wird das Schweizer Filmschaffen in die Bedeutungslosigkeit versinken. Wollen wir das Feld tatsächlich Netflix & Co. überlassen?
Warum die Zentralschweizer Kulturschaffenden und Kulturorganisationen gemeinsam dazu aufrufen, am 8. März NEIN zur Halbierungsinitiative zu stimmen, ist hier noch einmal kurz und bündig dargestellt (Medienmitteilung als PDF). Auch der Kulturflaneur empfiehlt ein deutliches NEIN.



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