Was würde der am Samstag verstorbene Bildhauer Bernhard Luginbühl zur Debatte über den Klotz auf der Allmend sagen? Ein Antwort fand ich in einem Dossier von Schweizer Radio DRS zum „Eisenmann“ Bernhard Luginbühl.

In der Radio-Hommage zu seinem 80. Geburtstag sagt Luginbühl in einem Interview: „Ich war selber in einer Kunstkommission. Es ist einfach so: In der kleinen Demokratie, die wir haben, werden wirklich nur — ich möchte sagen: wirklich nur — die zahmen Vögel gefüttert. Man kann mittelmässige Sachen überall placieren, überall hinstellen. Und wenn Sie so durchs Land fahren, dann sehen Sie, was da für mittelmässige Sachen sind. Etwas — sagen wir mal — Aggressives, ganz Persönliches, ganz Gutes kann man in der Schweiz nicht mit diesen demokratischen Mitteln aufstellen.“

Im Dossier Bernhard Luginbühl: der Eisenmann ist tot finden sich zahlreiche interessante, sehens- und hörenswerte Beiträge: Radioberichte und -interviews, eine Diashow sowie ein 55 Minuten langer Dokfilm des Schweizer Fernsehens mit dem Titel „Fest für Ernesto“. Eine Bilder-Fundgrube sind die Werkfotografien auf Wikimedia Commons und Flickr.

Share