Aus meinem meistgelesenen Eintrag Kann Stricken Kunst sein? sowie den Einträgen übers Urban Knitting und über die Gehäkelte hyperbole Wunderwelt, das globale Häkelprojekt »Crochet Coral Reef« von Christine und Margaret Wertheim, ist ein Artikel mit dem Titel „Subversive Lismimanie“ *) entstanden. Erschienen ist er in der Februar-Nummer des Aargauer Kulturmagazins JULI, die sich dem Thema „Verstrickungen“ widmet, und ist hier als PDF nachzulesen.

Ich bin zwar ein bekennender Ex-Lismer *), aber kein Urban Knitter oder Guerilla-Stricker und schon gar kein Yarn Bomber. Was mich aber interessiert, ist der öffentliche Raum. Deshalb hat mich die Anfrage gefreut, fürs JULI-Magazin einen Artikel übers Urban Knitting zu schreiben, waren doch in den letzten Jahren auch in Schweizer Städten immer wieder Strick-Graffitis zu entdecken — Urban Knitting hat auch die Schweiz erreicht. Mich interessierte die Frage, was StrickerInnen dazu bewegt, Brückengeländer, Laternenpfähle, Parkbänke, Denkmäler etc. zu bestricken, und ob öffentliches Stricken und Häkeln kuschelige Stadtverschönerung oder eine subtile Strategie des weiblichen Geschlechts ist. Die Antwort ist nachzulesen in Subversive Lismimanie auf Seite 24f. des Kulturmagazins JULI.

*) Lismen ist das schweizerdeutsche Wort für Stricken.

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