Nur die Palme blieb stehen

Vor zehn Jahren brachte Hurrikan Katrina Tod und Verwüstung über den Süden der USA. Das allein wäre noch kein Grund für einen Ten-years-after-Eintrag, aber wir waren nur zwei Monate vor Katrina in New Orleans und an der Golfküste unterwegs: "Vorauseilender Katastrophentourismus" schrieb ich als Alpentiger zu Philemon Froggs Frage "Warum fährt man zum Baden ausgerechnet... Weiterlesen →

Doppelter Hochnebel

Jetzt ist wieder die Jahreszeit, in der es in den Wettervorhersagen heisst: "Unten grau, oben blau." Gemeint ist die winterliche Hochdrucklage, die im schweizerischen Mittelland einen Kältesee entstehen lässt, an dessen Obergrenze sich eine Nebelschicht bildet. Unter dem Hochnebel ist der Himmel grau, darüber blau. Doch heute war doppelter Hochnebel angesagt: also unten grau, oben... Weiterlesen →

Österliche Wetterkapriolen

Der April macht bekanntlich, was er will: Gestern bescherte uns der Föhn eine Tropennacht, am Ostersamstag wurden wir im Tessin verhagelt, am Ostersonntag war es mit Nordföhn schön, aber windig, und als wir am Ostermontag wieder nach Luzern kamen, lag hinter dem Haus noch Schnee - richtiges Aprilwetter halt. Ostersamstag: Arosio 10.55: bewölkt, aber trocken,... Weiterlesen →

Solothurn als Windkanal

Wenn die Bise bläst wie heute, wird Solothurn zum Windkanal: Der kalte Ostwind, der durch die Alpen und den Jura kanalisiert wird, verwandelt den Flussraum der Aare in einen Windkanal. Bei dieser steifen Brise ist es trotz sonnigem Wetter nur im Windschatten einigermassen angenehm. Die Fahnen, die für ein JA zur Sanierung des Solothurner Theaters... Weiterlesen →

Tauwetter und Permafrost

Heute haben wir nochmals den gleichen Spaziergang um den Rotsee gemacht wie vor einer Woche. Obwohl der See immer noch gefroren und die Eisfläche wieder gesperrt ist, war die Stimmung ganz anders — und das lag nicht daran, dass wir diesmal den See im Uhrzeigersinn umrundet haben, sondern am frühlingshaft warmen Tauwetter. Permafrostähnliche Zustände herrschen... Weiterlesen →

Streifenhimmel und erster Schnee

Von unseren Dachfenstern sind immer wieder tolle Abendstimmungen zu sehen, gestern zum Beispiel dieser Streifenhimmel nach einem verregneten Wochenende. Der Temperatursturz brachte auch den ersten Schnee am Pilatus. Zu sehen ist auch das beleuchtete Château Gütsch, das aus seinem Dornröschenschlaf erwacht ist:

Kaiserwetter und Nebelsee

Heute sei Kaiserwetter angesagt, sagte mein Vater heute früh. Kaiserwetter? Ein Wort, das wir in der republikanischen Schweiz nicht kennen. Mein Vater aber kennt es wahrscheinlich von meiner Mutter, die grösstenteils in Österreich und Deutschland aufwuchs. Ich konnte mir zwar vorstellen, was Kaiserwetter ist, wusste aber nicht warum sonniges Wetter bei tiefblauem, wolkenlosem Himmel mitunter... Weiterlesen →

Tüppig

Vorgestern war es sehr tüppig, dann brachte ein Gewitter die ersehnte Abkühlung — schneller wäre die Gartenbeiz vom Kreuz Solothurn nicht zu räumen gewesen. Auch gestern war es tüppig... Nicht, dass ich tüppiges Wetter besonders gerne habe, aber ich liebe dieses schweizerdeutsche Wort für schwül und drückend. Und mit Aussicht auf ein reinigendes Gewitter ist... Weiterlesen →

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