Kommunistenfresser

"Es ist mir egal, ob ich mit Kanonen auf Spatzen schiesse, Hauptsache ist, ich treffe." Ehemaliger Erziehungsdirektor ALFRED GILGEN (1930 - 2018) Ein in Brauntönen gehaltenes Politplakat (vgl. Schweiz. Sozialarchiv), das von der Gewerkschaft Kultur, Erziehung und Wissenschaft in Auftrag gegeben wurde und in den 1980er Jahren in vielen WGs hing, zeigt den nun verstorbenen... Weiterlesen →

Neues aus Absurdistan

Vor drei Jahren habe in meinem Beitrag Hände hoch, Feiertag! schon einmal über die Absurditäten katholischer Ladenöffnungszeiten geschrieben. Mit dem Eineinhalbstundenfeiertag vom 7. Dezember ist diese absurde Geschichte um ein Kapitel reicher. Fortsetzung folgt! Marias Blitzschwangerschaft (in 16 Tagen von der Empfängnis bis zur Niederkunft) vor 2015 Jahren war rekordverdächtig — für die Katholen hierzulande... Weiterlesen →

Züri brännt jetzt auch digital

Jetzt ist es dann 35 Jahre her, dass Zürich brannte. Die 80er Bewegung hat die Stadt nachhaltig verändert. Wer diese bewegten Zeiten und dieses wichtige Stück Zürcher Geschichte verstehen will, muss sich "Züri brännt" ansehen — das ist der Film der Zürcher Jugendunruhen der 80er Jahre. Strassenschlachten, Nacktdemos, Punk-Musik, gelebte Autonomie: Die Zürcher Bewegung sagte... Weiterlesen →

Der veränderte Blick

Letzten Sonntag haben wir im Zürcher Museum für Gestaltung zwei sehenswerte Fotoausstellungen angeschaut: "Souvenir" des britischen Fotografen Martin Parr, der gerne und humorvoll Klischees aufgreift und serienweise ablichtet, und "Doppelleben" des Schweizer Magnum-Fotografen René Burri, der als dokumentierender Fotograf die Welt in Schwarz-Weiss festgehalten und nebenbei als Autorenfotograf ein künstlerisches Werk in Farbe geschaffen hat.... Weiterlesen →

Stadttour mit Wolff

Am Samstag lud der Zürcher Stadtratskandidat Richard Wolff zu einem einem Quartier-Rundgang "Hinter den 7 Geleisen". Zusammen mit Niklaus Scherr von der Alternativen Liste zeigte er auf, wie die SBB als Staatsbetrieb Volkseigentum an den Meistbietenden verhökert und die Stadtentwicklung vorantreibt. Ein solch kompetente Führung durch mein ehemaliges Wohnquartier konnte ich mir nicht entgehen lassen!... Weiterlesen →

outdoor indoor outdoor

Letzten Mittwoch gab mir eine Freundin eine tolle Führung durch die neuen Gebäude der Pädagogischen Hochschule Zürich. Der neue Gebäudekomplex steht auf Baufeld A eines ganzen Quartiers, das bis 2020 etappenweise neben Geleisen des Zürcher Hauptbahnhofs hochgezogen wird. Die Führung begann im Sockelgeschoss, wo eine Ladenpassage die Europaallee mit der Lagerstrasse verbindet. Die Läden verkaufen... Weiterlesen →

Welcome to Züri-Süd

Inspiriert von Thomas Widmers Wanderkolumne im Tagi und seinem Wanderblog WidmerWandertWeiter führte die gestrige Wanderung uns wieder einmal in die Agglo von Züri-Süd. Wenn die BerglerInnen nach der Abstimmung über die Zweitwohnungsinitiative meinen, wir UnterländerInnen müssten zuerst etwas tun gegen die Zersiedelung vor unserer Haustüre, bevor wir sie bevormunden und ihnen den Bau von Ferienhäusern... Weiterlesen →

Schweizer Nazifilme

Am 8. Dezember ist der ehemalige Kinokönig von Zürich, Anton Eric Scotoni, im Alter von 95 Jahren gestorben. Seine Todesanzeige erinnerte mich an ein dunkles Kapitel aus der Familiengeschichte der Scotonis, das zu Beginn der 90er Jahre Furore machte: Die Terra war eine deutsche Filmgesellschaft in Berlin, die Anfang der 1930er Jahre von den Scotonis... Weiterlesen →

Lemanozentrisch

Im Zusammenhang mit den welschen Kandidaten der SP, die sich für die Bundesratswahlen im Dezember in Stellung bringen, habe ich ein neues Wort gelernt: lemanozentrisch. Dank einem Radiobeitrag weiss ich jetzt auch mehr über die Regionen der französischen Schweiz und ihr Selbstverständnis. Für diesen Erkenntnisgewinn sorgte die Sendung Die Woche in Tessin und Romandie vom... Weiterlesen →

Kulturelle Zwischennutzungen als Pioniere der Stadtentwicklung

Kulturelle Zwischennutzungen können durchaus lukrativ sein — sie generieren nicht nur Mieterträge in planungsbedingten Übergangsphasen, sondern machen auch No-Go-Areas wieder salonfähig und werben für Areale, die einer neuen Nutzung zugeführt werden. Im Gegenzug entstehen kulturelle Freiräume, die zu einigermassen günstigen Mieten genutzt werden können. Als Beispiel für die kulturelle Zwischennutzung eines Entwicklungsgebiets dient das Maag-Areal,... Weiterlesen →

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑